Kappadokien


Çavuşin

Çavuşin ist eine kleine ruhige Gemeinde von unter 1500 Einwohnern etwa 4 Kilometer von Göreme und Avanos entfernt im Herzen Kappadokiens. Die Altstadt ist verlassen, weil der Tuffstein stark erodiert. Deshalb sieht die Altstadt sehr malerisch und pittoresk aus.

Ganz in der Nähe gibt es mehrere Kirchen und viele Wanderwege in Kappadokien führen durch Cavusin.

Kappadokien
Das Traumhafte Kappadokien ist immer einen Urlaub wert!

Vor Tausenden von Jahren hatte die aus dem Vulkan Erciyes ausströmende Lava etwa 20.000 Quadratkilometer Land bedeckt. Nach Erlöschen des Vulkans waren Lava und Asche über Hunderte von Jahren einer starken Erosion durch Wind und Wasser ausgesetzt. Als Ergebnis dieser Erosion wurde die Erde ständig weniger und die gegenüber den Wettereinflüssen widerstandsfähigen Felsen schälten sich heraus. Auf ihren Spitzen blieben kleinere Felsbrocken liegen und so entstanden die berühmten Feenkamine.

Die Christen, die vor dem Ansturm der Araber im Tal von Göreme Zuflucht gesucht haben, machten Göreme vom 6. bis 9. Jahrhundert zu einem der grossen Zentren der Christenheit und zählte über 400 Kirchen verstreut in den Dörfern Zelve, Mustafa Pascha, Uçhisar, Ortahisar und Çavuşin. In Göreme selber stehen die Spangen-, Sandalen-, Dunkle-, Marien-, Apfel-, Schlangen-, Barbra- und El Nazar Kirche. Alle diese Kirchen stehen den Besuchern offen.

Um die Feenkamine und die unendliche Schönheit Kappadokiens geschlossen bewundern zu können, sollten man die etwa 2 km westlich von Göreme gelegenen Weinberge besteigen oder die Burg von Uçhisar.